Handreichung
Einführung von One-to-One-Computing in der Volksschule
Eine Hilfe für Schulführung, Schulleitung und PICTS: vom ersten Ziel bis zur Überprüfung, mit Vorlagen aus Schulen, die den Weg schon gegangen sind.
Ein Hilfsmittel, keine Rechtsberatung. Die Handreichung sammelt Erfahrungen aus Schulen und ordnet sie in die aktuelle Rechtslage ein, so gut es nach bestem Wissen möglich ist. Sie ist keine Arbeit eines Rechtsdienstes. Die Verantwortung für eine rechtskonforme Umsetzung liegt bei der Schule.
Die Handreichung wird zurzeit überarbeitet. Die Inhalte stammen aus dem Projekt Modellschulen Volksschule und werden laufend an die aktuellen Vorgaben des Kantons angepasst. Kapitel mit der Marke Entwurf werden noch fachlich geprüft.
Den Rahmen setzen
Die 1:1-Einführung ist Teil der Schulentwicklung. Wer sie im Medien- und ICT-Konzept verankert, gut kommuniziert und mit der Prävention verbindet, muss später weniger reparieren.
- Verankerung in der Schule Entwurf Eine 1:1-Einführung trägt, wenn sie nicht an einzelnen Personen hängt, sondern in Leitbild, Schulprogramm, Zuständigkeiten und Finanzplanung der Schule festgehalten ist.
- Medien- und ICT-Konzept Entwurf Jede Schule braucht ein lokales Medien- und ICT-Konzept. Die 1:1-Einführung ist ein Teil davon. Diese Seite zeigt, welche Bausteine dazugehören und wo die Handreichung zu jedem Baustein hilft.
- Kommunikation Entwurf Eine 1:1-Einführung betrifft Behörde, Team, Lernende, Eltern und oft die ganze Gemeinde. Wer früh und verlässlich informiert, gewinnt Vertrauen und muss später weniger erklären.
- Medienbildung und Prävention Entwurf Mit dem eigenen Gerät wachsen die Möglichkeiten und die Fragen nach Ablenkung, Bildschirmzeit, Privatsphäre und KI. Prävention gehört deshalb von Anfang an zur Einführung, gemeinsam mit Eltern und Schulsozialarbeit.
- Rechtliche Grundlagen Entwurf Welche Gesetze, Empfehlungen und Merkblätter für eine 1:1-Einführung im Kanton St.Gallen gelten, was sich in den letzten Jahren geändert hat und welche Fehler in älteren Vorlagen häufig vorkommen.
Der Weg in sieben Schritten
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Ziele klären
Warum führt die Schule One-to-One ein, und woran erkennt sie den Erfolg?
- Ziele klären Entwurf
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Ausstattung wählen
Geräte, Plattformen und Apps auswählen und den Datenschutz von Anfang an mitdenken.
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Regeln und Support festlegen
Vereinbarungen für Lernende, Eltern und Mitarbeitende, und wer im Alltag hilft.
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Lehrpersonen und Lernende einführen
Erst die Lehrpersonen, dann die Klassen, mit Zeit zum Üben.
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Eltern einbeziehen
Die Geräte gehen nach Hause. Gute Information im Voraus nimmt viele Sorgen.
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Im Unterricht verankern
Wenige Apps gut nutzen statt viele halb, Aufgaben und Beurteilung weiterentwickeln und die Lernenden auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit begleiten.
- Im Unterricht verankern
- Aufgaben und Beurteilung Entwurf
- Neue Lehr- und Lernformen Entwurf
- Lernende begleiten Entwurf
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Überprüfen und weiterentwickeln
Regelmässig hinschauen, was wirkt, und die Einführung nachsteuern.
- Überprüfen und weiterentwickeln Entwurf
So ist die Handreichung gedacht
Sie richtet sich an Schulführung, Schulleitung und PICTS. Jedes Kapitel beginnt mit Leitfragen, erklärt das Vorgehen aus der Praxis und zeigt, was der Kanton St.Gallen dazu vorgibt oder empfiehlt; was Gesetz ist und was Empfehlung, ist jeweils benannt. Kantonale Vorgaben werden verlinkt und eingeordnet, nicht abgeschrieben. So bleibt die Handreichung aktuell, wenn sich eine Vorgabe ändert.
Der Rahmen gilt über alle Schritte hinweg. Er zeigt, wie die Einführung mit dem Medien- und ICT-Konzept, dem Schulprogramm und der Prävention zusammenhängt und wie die Schule darüber informiert. Für das Medien- und ICT-Konzept gibt der Kanton bewusst keine Vorlage vor; die Handreichung bietet eine Gliederung und Fragen, kein fertiges Konzept.
Die Vorlagen stammen aus Schulen, die den Weg schon gegangen sind. Sie wurden am 1. Oktober 2026 mit den geltenden Regelungen des Kantons abgeglichen; bei jeder steht, ob und wo sie anzupassen ist. Für die zentralen Dokumente gibt es zusätzlich 13 Muster der Handreichung. Vorlagen und Muster sind ein Ausgangspunkt für die eigene Fassung und nicht rechtlich geprüft.
Wer nicht weiss, wo anfangen: Der Startklar-Check macht aus acht Fragen zur Ausgangslage eine Checkliste mit den Punkten und Dokumenten, die für die eigene Schule gelten.