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One-to-One

Schritt 6 · Im Unterricht verankern

Aufgaben und Beurteilung

Welche Aufgaben mit dem persönlichen Gerät gelingen und wie sich die Beurteilung verändert. Mit Settings, die Modellschulen erprobt und beschrieben haben.

Stand 12.10.2026

Entwurf Entwurf. Dieses Kapitel ist neu geschrieben: mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen zusammengestellt und noch nicht fachlich geprüft. Rückmeldungen sind willkommen. Mitwirken

Leitfragen

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Mehr als das Arbeitsblatt als PDF

Der Zwischenbericht zum LUP-DT beobachtet, dass Geräte in vielen Schulzimmern noch punktuell für spielerische Anwendungen eingesetzt werden, ohne dass ein grundlegendes didaktisches Konzept dahintersteht. Viele Lehrpersonen befinden sich in einer Phase des Ausprobierens.

Die Zielerwartung des LUP-DT für 2028 geht weiter: Neuartige Aufgabenformate reichern den Unterricht an, projekt- und handlungsorientierte Aufgaben unterstützen den Lernprozess, und die Beurteilung wird durch nachvollziehbare Kompetenznachweise sowie Selbst- und Fremdeinschätzungen ergänzt.

Die Szenariobeschreibung der Modellschulen von 2020 nennt, was das persönliche Gerät dafür möglich macht: interaktive Materialien, Experimentieren und Dokumentieren, neu definierte Aufgabenformate, Medienprojekte, Geocaching oder Augmented Reality und kollaborative Lernarrangements. Das SAMR-Modell in Station 5 des Lernpfads hilft, die eigenen Aufgaben einzuordnen, ohne es als Treppe zu verstehen.

Erprobte Settings aus den Modellschulen

Die folgenden Beispiele haben Modellschulen in Stories auf der zITBOx beschrieben. Sie zeigen, was in einem bestimmten Kontext funktioniert hat. Es sind keine geprüften Musterlösungen.

Setting Stufe Schule Was das Gerät beiträgt
Werkstatt mit eigenem E-Book zur Titanic 6. Klasse Eschenbach Analoge und digitale Posten, zum Abschluss ein persönliches E-Book mit Text, Bild und Video-Interview
Interaktiver Wochenplan 3./4. Klasse Eggersriet-Grub Pläne pro Kind anpassen, Materialien direkt verlinken, auf einen Blick sehen, wer was erledigt hat
Aufträge per Audio oder Video, Abgabe ohne Login Kindergarten bis Zyklus 2 Eggersriet-Grub, Eschenbach Auch Kinder, die noch nicht lesen, erhalten Aufträge; Fotos, Aufnahmen und Videos werden zentral gesammelt
Medienwoche 6. Klasse Diepoldsau-Schmitter Workshops zu Radio, Kurzfilm, Podcast, Stop-Motion und Programmieren, am Schluss eine Ausstellung für Eltern

Aus dem Szenario Blended Learning stammt der Lernspiess: Analoge und digitale Lernbausteine folgen sich in einer sinnvollen Reihenfolge, und besondere Aufmerksamkeit gilt den Übergängen zwischen ihnen. Die Idee und Beispiele dazu stehen im Ideenpool Beurteilung und Feedback.

Beurteilen mit dem Gerät

Die Empfehlungen des Kantons halten zur Beurteilung fest (3.7):

  • In der formativen Beurteilung können auch KI-Werkzeuge unter Einhaltung des Datenschutzes Rückmeldungen geben und den Lernprozess unterstützen.
  • Bei summativer und schullaufbahnrelevanter Beurteilung ist der Einsatz klar zu regeln. Präsenzprüfungen sind unproblematisch; Regeln braucht es für Arbeiten ausserhalb der Unterrichtszeit, etwa Projektarbeiten.
  • Beurteilt wird nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Lernprozess. Prozessportfolios sowie mündliche und hybride Prüfungen gewinnen an Bedeutung.
  • Bei bewerteten Arbeiten ist transparent zu machen, ob und in welcher Form KI eingesetzt wurde (Deklarationspflicht).

Was das konkret heisst (Deklaration, Anonymisieren, Empfehlungen je Zyklus), fasst die Seite KI in Beurteilung und Feedback zusammen, mit Ideen entlang des KI-Lernloops der zITBOx.

Für die Projektarbeit im letzten Schuljahr gibt es eine Wegleitung des Kantons mit Formularen für Vereinbarung, Projektjournal und Beurteilung (unten bei den Vorlagen). Sie stammt von 2017. Wer sie nutzt, ergänzt die Vereinbarung um die Regeln der Schule zu KI und das Journal um die Deklaration, wo und wie KI eingesetzt wurde. Eine Vorlage für diese Deklaration enthält das Muster Regelung zum Umgang mit KI im Anhang.

Wenn sich die Beurteilung stärker auf den Prozess richtet, fragen Eltern nach. Der Elternflyer «Beurteilung ist mehr als das Zeugnis» des Kantons erklärt in mehreren Sprachen, warum Rückmeldungen und Gespräche im Lernprozess dazugehören.

Für die Standortbestimmung stellt der Kanton zwei Lernfördersysteme bereit und bezahlt die Lizenzen: Lernlupe im 2. Zyklus (Deutsch und Mathematik, freiwillig) und Lernpass plus im 3. Zyklus, dessen Standortbestimmung Stellwerk 8 in der 2. Oberstufe obligatorisch ist. Die Ergebnisse dürfen nicht in Noten umgerechnet werden. Wie sie sich im Unterricht nutzen lassen, zeigen die Ideen zu Lernlupe und Stellwerk 8.

Der Ideenpool Beurteilung und Feedback sammelt Ideen der Modellschulen, nach Zyklus, Bereich und Tool geordnet, etwa zur formativen Beurteilung, zum Peer-Feedback oder zum E-Portfolio. Bei jeder Idee steht, was vor dem Einsatz zu klären ist, und wo es Erklärvideos in LernIT gibt.

Eine Voraussetzung ist technisch: Damit Lernende und Lehrpersonen auf frühere Arbeiten zurückschauen können, muss die Schule die digitale Infrastruktur dafür bereitstellen. Dazu gehören persönliche Konten der Lernenden und ein fester Ablageort, an dem die Produkte über das Schuljahr hinaus liegen bleiben, etwa der Cloud-Ordner der Schule, eine Lernplattform oder eine Klassenbibliothek in der App. Welche Daten dort liegen dürfen, steht unter Datenschutz. Siehe auch Im Unterricht verankern.

Wie Lernstand, Aufgaben und Rückmeldung in einer Schleife zusammenspielen, zeigen das Szenario Adaptives Lernen und sein KI-gestützter Lernloop, mehr dazu unter Neue Lehr- und Lernformen.

Erfahrungen gesucht

Helfen Sie mit, diese Fragen zu beantworten. Die Modellschulen haben sie zum Abschluss des Szenarios gesammelt; die Antworten fehlen noch. Hat Ihre Schule Erfahrungen damit? Ein Satz, eine Beobachtung oder der Name einer Schule genügt. Die Antworten fliessen in die nächste Fassung ein.

  • Welches Aufgabenformat hat mit 1:1 so gut funktioniert, dass Sie es weiterempfehlen würden? Der Name des Formats genügt.
  • {'Was wissen wir über Beurteilen mit dem Gerät': 'Formen, Nachvollziehbarkeit, Unverfälschtheit? Was ist seit KI anders?'}
  • Wo ist es beim blossen Ersetzen geblieben, etwa beim Arbeitsblatt als PDF statt einer neuen Aufgabe? Diese Antwort ist besonders wertvoll.

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Das gilt im Kanton St.Gallen

7 Links

Vorlagen und Dokumente

Vorlage des Kantons St.Gallen. Sie liegt auf sg.ch und wird dort nachgeführt; die Handreichung verlinkt nur, damit immer die geltende Fassung geöffnet wird. So sind die Dokumente gekennzeichnet

DOCX

Vorlage des Kantons Formulare zur Selbständigen Projektarbeit

Vorlagen zur Wegleitung von 2017: Vereinbarung, Checkliste, Themenwahl, Zielformulierung, Projektjournal und Beurteilungsraster für die Projektarbeit im letzten Schuljahr. Regeln zu KI und die Deklarationspflicht (Empfehlungen 3.7) fehlen noch und sind zu ergänzen.

Formular · Lehrpersonen, Lernende · Zyklus 3

Amt für Volksschule Kanton St.Gallen, 2017 · Beurteilung

Fassung März 2017 · offizielle Vorlage, liegt auf sg.ch und wird dort nachgeführt · eingeordnet am 08.10.2026

Aus der zITBOx

6 Links

Produkte der IT-Bildungsoffensive St.Gallen, entstanden an der PHSG und in den Modellschulen.

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