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One-to-One

Schritt 7 · Überprüfen und weiterentwickeln

Überprüfen und weiterentwickeln

Eine Einführung ist nicht mit der Abgabe der Geräte abgeschlossen. Wer regelmässig hinschaut, was wirkt, kann nachsteuern, bevor sich Probleme festsetzen.

Stand 08.10.2026

Entwurf Entwurf. Dieses Kapitel ist neu geschrieben: mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen zusammengestellt und noch nicht fachlich geprüft. Rückmeldungen sind willkommen. Mitwirken

Leitfragen

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Regelmässig, aber mit wenig Aufwand

Die Empfehlungen des Kantons sehen vor, das Medien- und ICT-Konzept regelmässig zu überprüfen und zu aktualisieren. Dafür muss man nicht jedes Jahr alles neu erheben. Ein fester Rhythmus mit wenigen Fragen reicht oft:

  1. Nach dem ersten Quartal: Kurze Rückmeldung von Lernenden und Lehrpersonen. Was läuft, wo hakt es? Viele Probleme sind jetzt noch klein. Die Kurzbefragung enthält je einen Fragebogen für Lernende, Lehrpersonen und Eltern.
  2. Am Ende des ersten Schuljahres: Die Ziele aus Ziele klären wieder aufnehmen. Wurden die vereinbarten Apps genutzt? Die Produkte aus der Schuljahresplanung zeigen es. Das Auswertungsblatt der Kurzbefragung stellt die Antworten neben die Ziele.
  3. Alle zwei bis drei Jahre: Mit dem Selbsteinschätzungsraster oder dem Orientierungsrahmen LUP-DT den Standort neu bestimmen und das Konzept überarbeiten.

Ein eigenes Verfahren braucht es dafür nicht. Jede Schule hat ein lokales Qualitätskonzept; die Überprüfung der Einführung lässt sich darin einbetten. Wie, zeigt die Handreichung zum lokalen Qualitätskonzept. Methoden für kurze Befragungen, Hospitationen und Feedback stehen im Ideen- und Instrumentenkoffer.

Befragungen datenschutzkonform durchführen

Eine Befragung zur Einführung braucht keine Namen. Bleibt sie anonym, werden keine Personendaten bearbeitet. Darauf ist sie auszulegen:

  • Anonym und freiwillig: keine Namen, keine Klassenlisten, keine Angaben, die auf eine Person schliessen lassen. Gruppen mit wenigen Antworten nicht einzeln auswerten, sonst lässt sich erraten, wer geantwortet hat.
  • Online nur mit einem bewährten Werkzeug der Schule, etwa dem Formularwerkzeug im Schulkonto, eingestellt auf «anonym». Für ein neues Werkzeug gelten die Schritte unter Datenschutz.
  • Freie Antworten bereinigen: Namen oder geschilderte Vorfälle vor der Weitergabe unkenntlich machen. Deutet eine Antwort auf eine Gefährdung eines Kindes hin, geht sie an die Schulleitung.
  • Rohdaten löschen, sobald die Auswertung steht; weitergegeben werden nur zusammengefasste Ergebnisse.
  • Zurückmelden: Wer befragt wurde, erfährt die Ergebnisse und was die Schule daraus macht. Sonst sinkt die Bereitschaft beim nächsten Mal. Der Weg dazu steht im Kommunikationsplan.

Die Kurzbefragung setzt diese Punkte um und lässt sich auf die eigenen Ziele anpassen.

Was sich verändert

Die Empfehlungen zur KI (Kapitel 3.7) weisen auf eine Verschiebung hin: Die Beurteilung richtet sich stärker auf den Lernprozess, mit Prozessportfolios, mündlichen und hybriden Prüfungen. Das betrifft auch die Frage, woran eine Schule den Erfolg ihrer 1:1-Einführung misst. Beispiele für Portfolios und Prozessbeurteilung aus den Modellschulen stehen im Ideenpool.

Die Aussensicht

Zwischen 2025 und 2028 findet an allen Schulen eine Fremdeinschätzung zum LUP-DT statt. Wer die eigenen Ziele und Beobachtungen festgehalten hat, kann diese Aussensicht gut nutzen.

Die Überprüfung schliesst den Kreis zum Medien- und ICT-Konzept: Was sie ergibt, fliesst in die nächste Fassung.

Das gilt im Kanton St.Gallen

7 Links

Vorlagen und Dokumente

Muster der Handreichung One-to-One-Computing unter CC BY-SA 4.0. Mit KI-Unterstützung auf Grundlage der kantonalen Vorgaben erstellt, nicht rechtlich geprüft: vor Gebrauch anpassen und vom Schulträger prüfen lassen. So sind die Dokumente gekennzeichnet

DOCX

Muster der Handreichung Kurzbefragung nach dem ersten Quartal und dem ersten Schuljahr

Drei kurze, anonyme Fragebogen für Lernende, Lehrpersonen und Eltern, mit Hinweisen zur datenschutzkonformen Durchführung und einem Auswertungsblatt, das die Antworten mit den Zielen der Schule verbindet.

Befragung · Schulführung und PICTS, Lehrpersonen, Lernende, Eltern · Zyklus 2, Zyklus 3

Handreichung One-to-One-Computing, 2026

Stand 08.10.2026 · nach den geltenden Vorgaben des Kantons erstellt · mit KI-Unterstützung, nicht rechtlich geprüft · vor Gebrauch anpassen

Aus der zITBOx

4 Links

Produkte der IT-Bildungsoffensive St.Gallen, entstanden an der PHSG und in den Modellschulen.

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