Zum Inhalt springen
One-to-One

Schritt 6 · Im Unterricht verankern

Im Unterricht verankern

Ob sich die Einführung lohnt, entscheidet sich im Unterricht. Wenige Apps gut und gemeinsam zu nutzen bringt mehr, als jede Lehrperson für sich viele auszuprobieren.

Stand 12.10.2026

Leitfragen

Zum Abhaken. Bleibt auf diesem Gerät gespeichert.

Was der Lehrplan verlangt

Der Massstab für den Einsatz der Geräte ist der Lehrplan Volksschule. Seine Inhalte sind verbindlich und müssen auf allen Stufen vermittelt werden; die Geräte sind dafür da (Empfehlungen 3.4). Das Modul Medien und Informatik beschreibt zwei Kompetenzbereiche:

Bereich Die Lernenden können …
Medien sich in medialen und virtuellen Lebensräumen orientieren und verhalten; Medien und Medienbeiträge entschlüsseln, reflektieren und nutzen; eigene Medienbeiträge gestalten und veröffentlichen; Medien interaktiv nutzen, kommunizieren und kooperieren
Informatik Daten darstellen, strukturieren und auswerten; einfache Problemstellungen analysieren und in Programmen umsetzen; Aufbau und Funktionsweise informationsverarbeitender Systeme verstehen und Konzepte der sicheren Datenverarbeitung anwenden

Dazu kommen die Anwendungskompetenzen, die in allen Fachbereichen aufgebaut werden. Die gemeinsam gewählten Apps (unten) sind am wirksamsten, wenn klar ist, welcher dieser Kompetenzen sie dienen. Wie man Apps den Kompetenzen zuordnet, zeigt Station 5 des Lernpfads.

Gemeinsam planen statt einzeln suchen

Bewährt hat sich, den App-Einsatz in der Schuljahresplanung festzuhalten: Das Team einigt sich auf drei bis fünf Apps, die im kommenden Jahr auf allen Stufen genutzt werden, und formuliert für jede einen einfachen Nachweis. So lässt sich die Weiterbildung gezielt darauf ausrichten, und über die Jahre wächst das Wissen im Team.

Ein Beispiel für ein Schuljahresziel:

  • Alle Klassen setzen einen Auftrag mit einer Produktions-App um, etwa ein eigenes E-Book mit Bild und Ton. Nachweis: ein Produkt pro Kind im Cloud-Ordner der Schule.
  • Jede Stufe wählt eine App zur Sprache aus dem Angebot des PICTS und setzt sie mindestens ein Quartal regelmässig ein.
  • Jede Stufe wählt eine Übungs-App in Mathematik.

Andere Apps dürfen weiterhin genutzt werden. Die gemeinsamen sichern ein Minimum und sind zugleich ein Nachweis gegenüber der Schulbehörde, wofür die Geräte eingesetzt werden.

Wie man zu einer solchen Auswahl kommt, beschreibt der Lernpfad «Apps im One-to-One-Computing» in acht Stationen.

Modelle zur Einordnung

Das SAMR-Modell beschreibt vier Stufen, auf denen digitale Medien den Unterricht verändern: vom blossen Ersetzen bis zu Aufgaben, die ohne Gerät nicht möglich wären. Es hilft beim Nachdenken, ist aber keine Treppe, die man hinaufsteigen muss. Mehr dazu in Station 5 des Lernpfads.

Das SAMR-Modell

Hintergrund

Der Text «Bildung in der digitalen Welt» unten fasst Chancen und Herausforderungen der digitalen Bildung mit Literaturangaben zusammen.

Das gilt im Kanton St.Gallen

3 Links

Vorlagen und Dokumente

Erarbeitet im Projekt Modellschulen Volksschule (PHSG). So sind die Dokumente gekennzeichnet

PDF

Beispiel aus einer Schule Bildung in der digitalen Welt

Elf Seiten zu Chancen und Herausforderungen der Bildung in der digitalen Welt, mit Literaturangaben.

Hintergrund · Schulführung und PICTS, Lehrpersonen

Projekt Modellschulen, 2023

Geprüft am 01.10.2026: keine veralteten Angaben gefunden.

Herunterladen 174 KB

Aus der zITBOx

5 Links

Produkte der IT-Bildungsoffensive St.Gallen, entstanden an der PHSG und in den Modellschulen.

Weitere Quellen

2 Links

Mein Stand mitnehmen

Abgehakte Leitfragen der Handreichung, die Merkliste im Ideenpool und der Fortschritt in den Lernpfaden von LernIT sind nur in diesem Browser gespeichert. Mit einem Link oder Code nehmen Sie den Stand auf ein anderes Gerät mit, ohne Anmeldung. Er enthält nur diese Angaben, keine Namen, und wird nirgends gespeichert. Datenschutz und Löschen

Stand sichern

Stand übernehmen

Suchen

Zum Beispiel: