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One-to-One

Rahmen · Den Rahmen setzen

Medien- und ICT-Konzept

Jede Schule braucht ein lokales Medien- und ICT-Konzept. Die 1:1-Einführung ist ein Teil davon. Diese Seite zeigt, welche Bausteine dazugehören und wo die Handreichung zu jedem Baustein hilft.

Stand 08.10.2026

Entwurf Entwurf. Dieses Kapitel ist neu geschrieben: mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen zusammengestellt und noch nicht fachlich geprüft. Rückmeldungen sind willkommen. Mitwirken

Leitfragen

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Was der Kanton empfiehlt

Die Empfehlungen des Bildungsrates halten fest (Kapitel 3.2): Die Schulen verfügen über ein lokales Medien- und ICT-Konzept mit Aussagen zu Strategie, Medienbildung und Infrastruktur. Beschrieben werden die Strategie, die pädagogische Nutzung sowie das Betriebs- und Hardwarekonzept. Die Fachpersonen vor Ort überprüfen es in regelmässigen Abständen und aktualisieren es.

Zwei weitere Kapitel nennen ausdrücklich das Konzept:

  • 3.4 Infrastruktur: Das Konzept regelt, wie Lehrpersonen, auch in Teilzeit und als Fachpersonen, Zugriff auf ein Arbeitsgerät erhalten.
  • 3.7 Generative Machine Learning Systems: Die Schulträger berücksichtigen KI in ihren Konzepten und regeln den Umgang an ihrer Schule.

Eine Vorlage gibt der Kanton bewusst nicht vor. Im LUP-DT verzichtet er auf Musterkonzepte, weil die Schulen zu unterschiedlich sind. Die Bausteine unten sind deshalb eine Gliederungshilfe, kein Formular. Die letzte Spalte ordnet jeden Baustein den Dimensionen und Aspekten des Kartensets «Schulentwicklung» zu. So lassen sich die Leitfragen der Karten direkt für das Konzept nutzen.

Als Arbeitsdokument gibt es ein Gerüst für das Medien- und ICT-Konzept zum Herunterladen. Es enthält keinen Mustertext, sondern die zwölf Bausteine mit Leitfragen, den Grundlagen aus den Empfehlungen und Feldern für die Entscheide der Schule, dazu eine Liste der Anhänge. Die Schule füllt es mit ihren eigenen Antworten.

Die Bausteine

Baustein und Leitfrage Kantonale Grundlage In dieser Handreichung Kartenset zITBOx
Strategie und Haltung
Wohin will die Schule, und warum?
Empfehlungen 3.1, 3.2; LUP-DT Schulkultur Verankerung, Ziele Kultur: Führungsverständnis
Pädagogische Nutzung und Medienbildung
Was lernen die Lernenden wann, mit welchen Werkzeugen?
Empfehlungen 2.3, 3.2; Lehrplan Medien und Informatik; LUP-DT Unterricht Unterricht, Lernende, Lernpfad Apps Unterricht: Pädagogische Leitlinien, Lehren und Lernen
Künstliche Intelligenz
Wie gehen Lernende und Lehrpersonen mit KI um?
Empfehlungen 3.7 Prävention, Vereinbarungen Unterricht: Beurteilen und Prüfen
Private Geräte
Was gilt für Smartphones und eigene Geräte?
Empfehlungen 3.6; Schulordnung Vereinbarungen, Prävention Organisation: Prozessgestaltung
Infrastruktur
Wie viele Geräte, welches Netz, welcher Inhaltsfilter?
Empfehlungen 3.4 (Mengengerüst) Geräte, Plattformen und Apps Infrastruktur: Digitale Gesamtarchitektur, Raumgestaltung
Betrieb
Wer richtet ein, aktualisiert, repariert und verwaltet Konten und Lizenzen?
Empfehlungen 3.2, 3.3 Support Infrastruktur: Gerätemanagement
Support
Wer hilft im Alltag, mit wie viel Zeit?
Empfehlungen 3.3; LUP-DT Support Support Personal: Support und Beratung
Weiterbildung
Welche Kompetenzen braucht das Team, und wie baut es sie auf?
LUP-DT Weiterbildung; Weisungen ITBO Lehrpersonen Personal: Aus- und Weiterbildung
Datenschutz und Jugendmedienschutz
Wie schützt die Schule Daten und Kinder?
Empfehlungen 3.5 Datenschutz, Prävention Infrastruktur: IT-Sicherheit und Datenschutz
Kommunikation
Wer erfährt was, wann und auf welchem Weg?
Empfehlungen 3.5 bis 3.7 Kommunikation, Eltern, Kommunikationsplan Kultur: interne und externe Zusammenarbeit
Überprüfung
Wann und wie wird das Konzept nachgeführt?
Empfehlungen 3.2; LUP-DT Fremdeinschätzung Überprüfen, Kurzbefragung Organisation: Qualitätssicherung

Kurz halten, Anhänge nachführen

Ein Konzept, das niemand liest, verankert nichts. Bewährt hat sich eine Trennung:

  • Das Konzept selbst hält Strategie, Grundsätze und Zuständigkeiten fest, so kurz, dass es in einer Sitzung besprochen werden kann. Es ändert sich selten.
  • Die Anhänge enthalten, was sich laufend ändert: Nutzungsvereinbarungen, Betriebskonzept, Datenschutz-Folgenabschätzungen, Rollen- und Berechtigungskonzept, App-Liste, Weiterbildungsplanung, Kommunikationsplan. Sie werden einzeln nachgeführt, ohne das Konzept jedes Mal neu zu beschliessen. Das Gerüst führt die Anhänge mit Stand und Zuständigkeit auf.

Was ein Betriebskonzept regelt

Der Leitfaden einer Schule zeigt, was im Alltag geregelt sein muss, jeweils mit Ablauf und Zuständigkeit:

  • Reparatur defekter Geräte und Lagerort der Ersatzgeräte
  • Updates von Betriebssystem und Apps, und wie sichergestellt wird, dass sie installiert sind
  • Datenablage, Datenaustausch, Datensicherung und Wiederherstellung
  • Konten, E-Mail und Lernprogramme bei Eintritt und Austritt von Lernenden und Lehrpersonen
  • Einstellungen von Firewall und Inhaltsfilter, periodisch überprüft
  • Lizenzen für Lernplattformen, Lernsoftware und digitale Lehrmittel
  • Inventar der Geräte
  • Einführung neuer Lehrpersonen

Beispiele

  • Die Stadt St.Gallen hat ein Mediennutzungskonzept für die Sekundarstufe I und ein Medienpädagogikkonzept für die Primarstufe veröffentlicht.
  • Das Haltungspapier KI der Stadt St.Gallen (April 2025) zeigt, wie eine Gemeinde den KI-Baustein festhalten kann.
  • Der ICT-Guide des Kantons Zürich gibt eine Übersicht über die Handlungsfelder eines Medien- und ICT-Konzepts. Er ist für Zürich geschrieben; die kantonalen Vorgaben für St.Gallen stehen in den Empfehlungen.

Das gilt im Kanton St.Gallen

4 Links

Vorlagen und Dokumente

Muster der Handreichung One-to-One-Computing unter CC BY-SA 4.0. Mit KI-Unterstützung auf Grundlage der kantonalen Vorgaben erstellt, nicht rechtlich geprüft: vor Gebrauch anpassen und vom Schulträger prüfen lassen. So sind die Dokumente gekennzeichnet

DOCX

Muster der Handreichung Gerüst für das Medien- und ICT-Konzept

Zwölf Bausteine mit Leitfragen, den Grundlagen aus den Empfehlungen des Bildungsrates und Feldern für die Entscheide der Schule. Kein Mustertext, sondern eine Gliederung, die die Schule mit ihren eigenen Antworten füllt. Mit Liste der Anhänge.

Konzept · Schulführung und PICTS · Zyklus 1, Zyklus 2, Zyklus 3

Handreichung One-to-One-Computing, 2026

Stand 08.10.2026 · nach den geltenden Vorgaben des Kantons erstellt · mit KI-Unterstützung, nicht rechtlich geprüft · vor Gebrauch anpassen

Aus der zITBOx

3 Links

Produkte der IT-Bildungsoffensive St.Gallen, entstanden an der PHSG und in den Modellschulen.

Weitere Quellen

3 Links

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