Vom Warum zum Wie
Eine 1:1-Ausstattung ist kein Ziel an sich. Sie ist ein Mittel, um Lernen zu
verändern: individueller, selbstständiger, mit mehr Möglichkeiten zum Gestalten
und Zusammenarbeiten. Welche dieser Möglichkeiten eine Schule nutzen will,
entscheidet sie selbst.
Der Kanton setzt dafür den Rahmen. Die Empfehlungen zur digitalen
Transformation empfehlen, wie viele Geräte auf welcher Stufe vorgesehen sind
(das Mengengerüst steht im Kapitel Geräte).
Innerhalb dieses Rahmens
beschreibt der Lokale Umsetzungsprozess (LUP-DT), wohin sich eine Schule bis
2028 entwickeln soll.
Ein möglicher Ablauf
- Standort bestimmen. Mit dem Selbsteinschätzungsraster LUP-DT
sehen, wo die Schule heute steht. Wer genauer hinschauen will, nimmt den
Orientierungsrahmen LUP-DT: Er beschreibt pro
Aspekt vier Entwicklungsstufen und zeigt damit auch den nächsten Schritt. Das
DigiKult-Spiel eignet sich, um das Team ins Gespräch zu bringen;
Spielfeld und Fragenkatalog stehen unten bei den Vorlagen.
- Ziele formulieren. Zwei bis drei Ziele für die ersten zwei Jahre, jeweils
mit einem Hinweis, woran man ihre Erreichung erkennt.
- Mit anderen reden. Die Peer-to-Peer-Karte des Kantons zeigt Schulen, die
bereits mit 1:1 arbeiten und ihre Erfahrungen teilen.
- Planung und Budget festhalten. Der Leitfaden und das Budgetbeispiel unten
stammen aus einer Schule, die den Weg schon gegangen ist.
Die Ziele von hier werden im letzten Schritt wieder aufgenommen:
Überprüfen und weiterentwickeln.
Wo die Ziele festgehalten werden und wer wofür zuständig ist, beschreibt
Verankerung in der Schule.