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One-to-One

Schritt 5 · Eltern einbeziehen

Eltern einbeziehen

Die Geräte gehen mit nach Hause. Eine geplante, einheitliche Information im Voraus fängt viele Sorgen auf. Sie klärt, was die Schule regelt und was die Familie.

Stand 08.10.2026

Leitfragen

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Grundsätzliche Überlegungen

Eltern sind eine sehr unterschiedliche Gruppe. Manche freuen sich auf die Geräte, andere sind kritisch oder fühlen sich überfordert, wenn das Gerät zuhause auftaucht. Vieles lässt sich mit guter Vorbereitung auffangen. Auf Einwände an Elternabenden kann man sich gedanklich vorbereiten und Argumente sammeln.

Vorbereitung

  • Schule und Zuhause abgrenzen. Das betrifft die pädagogische Nutzung, technische Fragen wie WLAN und Inhaltsfilter, Versicherung bei Schäden und die unterschiedlichen Regeln zu Nutzungszeiten. Wie ein Schaden gemeldet wird und wer die Kosten trägt, sollten Eltern vor der Abgabe wissen. Dafür gibt es das Formular für Schaden, Verlust oder Diebstahl.
  • Technisch entlasten. Ein Inhaltsfilter, der auf dem Gerät selbst läuft und unabhängig vom Netz schützt, entlastet die Eltern bei der Kontrolle. Eine Nachtsperre, etwa von 21 bis 7.30 Uhr, ebenfalls.
  • Pädagogische Fragen klären. Wie wird das Gerät in der Schule genutzt, welche Regeln gelten dort, und welche Nutzung ist für zuhause vorgesehen?
  • Das Gerät als Angebot zeigen. Viele Lehrmittel haben digitale Teile, die auch die Eltern entlasten, weil sie sich anpassen, sofort korrigieren und Hilfen anbieten. Eltern dürfen jederzeit auf das Gerät schauen.

Hausregeln sind vorrangig.

Für die Hausregeln muss die Schule nichts Eigenes schreiben. Der Kanton hat für Eltern eine Seite zum Umgang mit digitalen Medien zusammengestellt, mit einer Checkliste fürs erste Smartphone, einer Vorlage für einen Mediennutzungsvertrag in der Familie und Anleitungen zur Bildschirmzeit. Ein Link darauf gehört in den Elternbrief. Für Familien mit kleinen Geschwistern passt die Kampagne Go Offline des Kantons.

Wollen Eltern keine Geräte zuhause, zeigt die Schule Alternativen und Grenzen auf: Übungen, die das Gerät brauchen, werden dann in der Schule nachgeholt. Im Team lohnt sich die Frage, welche Hausaufgaben das Gerät wirklich brauchen.

Die Empfehlungen des Kantons sehen ausdrücklich vor, Eltern über den Einsatz von KI im Unterricht zu informieren und im Rahmen der Prävention zu sensibilisieren.

Vorgehen

  1. Im Team klären, wie die Geräte zuhause eingesetzt werden: Hausaufgaben, persönliche Lernumgebung, Projekte.
  2. Technik vorbereiten, gemeinsam mit technischem und pädagogischem Support und allenfalls externen Firmen: Netzwerk, Nachtsperre, Filter.
  3. Nutzungsvereinbarungen für Eltern und Lernende vorbereiten (siehe Vereinbarungen).
  4. Elternabende planen. Schulleitung, PICTS und technischer Support sind im ersten Jahr vor Ort und übernehmen Teile der Information. Wer wann informiert, hält der Kommunikationsplan fest.
  5. Nach dem ersten Schuljahr nachfragen, wie die Eltern die Einführung erleben, etwa mit dem Elternfragebogen der Kurzbefragung.

Kurz zusammengefasst

  • Eltern brauchen eine geplante und einheitliche Information.
  • Technische Lösungen entlasten die Eltern und nehmen Ängste.
  • Pädagogische Fragen werden im Voraus besprochen.
  • Lernort Schule und Lernort Zuhause sind klar abgegrenzt.
  • Sorgen werden ernst genommen. Übergriffige Forderungen und Grundsatzdiskussionen werden aber auch begrenzt.

Für die schriftliche Information bietet die Handreichung einen Muster-Elternbrief an: Ziele, Nutzung zuhause, welche Konten und Daten es gibt, Einsatz von KI, Ansprechpersonen und die Beilagen zum Unterschreiben.

Die Präsentationen unten stammen von Elternabenden verschiedener Schulen. An einer Schule informierte zuerst die Schulleitung alle Eltern, danach die Klassenlehrpersonen an ihren eigenen Elternabenden, mit Folien, die sie vom pädagogischen Support erhielten.

Der Elternabend ist ein Teil der Kommunikation rund um die Einführung. Wer wann was erfährt, beschreibt Kommunikation; wie Schule und Eltern bei Bildschirmzeit, Cybermobbing und KI zusammenarbeiten, Medienbildung und Prävention.

Erfahrungen gesucht

Helfen Sie mit, diese Fragen zu beantworten. Die Modellschulen haben sie zum Abschluss des Szenarios gesammelt; die Antworten fehlen noch. Hat Ihre Schule Erfahrungen damit? Ein Satz, eine Beobachtung oder der Name einer Schule genügt. Die Antworten fliessen in die nächste Fassung ein.

  • Was hat bei der Elternkommunikation funktioniert, und woran ist sie andernorts gescheitert? Zeitpunkt, Gefäss, Tonalität.

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Das gilt im Kanton St.Gallen

4 Links

Vorlagen und Dokumente

Muster der Handreichung One-to-One-Computing unter CC BY-SA 4.0. Mit KI-Unterstützung auf Grundlage der kantonalen Vorgaben erstellt, nicht rechtlich geprüft: vor Gebrauch anpassen und vom Schulträger prüfen lassen. Von einer Schule zur Verfügung gestellt. Weder rechtlich geprüft noch offizielle Vorlage des Kantons. So sind die Dokumente gekennzeichnet

DOCX

Muster der Handreichung Elternbrief zur Einführung der persönlichen Geräte

Information an die Eltern vor der Abgabe: Ziele, Nutzung zuhause, Regeln, welche Konten und Daten es gibt, Einsatz von KI, Prävention, Ansprechpersonen und die Beilagen zum Unterschreiben.

Planungshilfe · Eltern · Zyklus 2, Zyklus 3

Handreichung One-to-One-Computing, 2026

Stand 01.10.2026 · nach den geltenden Vorgaben des Kantons erstellt · mit KI-Unterstützung, nicht rechtlich geprüft · vor Gebrauch anpassen

PPTX

Beispiel aus einer Schule Elternabend One-to-One

Foliensatz für die Information der Eltern.

Präsentation · Eltern

PSNLZ

Aktualisiert am 08.10.2026: an das geltende Recht angepasst
  • Namen und Familienangaben in den Sprechernotizen entfernt (Prüfung vom 01.10.2026)
  • «Vorgaben Kanton SG: mind. ab 5. Klasse» richtiggestellt: Der Kanton empfiehlt eine 1:1-Ausstattung ab der 5. Klasse; das Mengengerüst sieht im Zyklus 2 ein Gerät für zwei Lernende vor
Herunterladen 18.1 MB
PPTX

Beispiel aus einer Schule Elternabend zur Einführung der iPads, 5. Klasse

Information der Eltern über die Einführung von One-to-One in der 5. Klasse.

Präsentation · Eltern · Zyklus 2 · iPad

Diepoldsau-Schmitter, 2018

Aktualisiert am 08.10.2026: an das geltende Recht angepasst
  • «Office 365» durch «Microsoft 365» ersetzt

Weiterhin beachten:

  • Stand 2018.
Herunterladen 13.8 MB
PPTX

Beispiel aus einer Schule Folien für Klassenelternabende, 5. Klasse

Folien, die Klassenlehrpersonen vom pädagogischen Support erhalten und an ihrem eigenen Elternabend einsetzen.

Präsentation · Eltern, Lehrpersonen · Zyklus 2 · iPad

Diepoldsau-Schmitter, 2022

Geprüft am 01.10.2026: keine veralteten Angaben gefunden.

Herunterladen 1.2 MB
PPTX

Beispiel aus einer Schule Elternabend: Vorstellung des 1:1-Projekts

Foliensatz zur Projektvorstellung an einem Elternabend.

Präsentation · Eltern · Zyklus 3 · Notebook

Eschenbach, 2022

Aktualisiert am 08.10.2026: an das geltende Recht angepasst
  • Faustregel zur Medienzeit einer deutschen Website in den Notizen durch den Verweis auf Jugend und Medien ersetzt
Herunterladen 6.3 MB

Weitere Quellen

2 Links

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